Montag, 20. März 2017

Geschmackvoll wertvoll

Da kann um dieses Jahreszeit nur eine Pflanze gemeint sein: der Bärlauch auch als Waldknoblauch oder Wilder Knoblauch bekannt. Er war 2007, als ich meinen ersten Kräuterkurs besucht habe, die erste Pflanze die ich kennen lernte. Mittlerweile hat er einen steilen Aufstieg hinter sich und ist in der Frühjahrsküche sehr beliebt. 



Bärenkräfte soll er verleihen. Wenn man sich die lange Liste der Inhaltsstoffe anschaut muss es stimmen. Da sind  Lauchöl, ätherische Öle, Mineralstoffe wie Zink, Magnesium, Kupfer, Eisen, Selen, Flavonoide, Vitamin B und C , Enzyme.
Der Bärlauch ist ein starkes pflanzliches Antibiotikum und wirkt gegen Entzündungen aller Art oder nach dem Gebrauch von Antibiotika zur Regeneration der Darmflora. (Tinktur)




 Nur ein Nachteil ist ihm nachzusagen: Man muss den knoblauchigen Geschmack mögen.

Jede Menge Rezepte gibt es um sich die "Bärenkräfte" zu holen: Bärlauchspinat, Bärlauchdip, Bärlauchpesto, Bärlauchaufstrich, Bärlauchspätzle, Bärlauchpaste, Bärlauchquark, Bärlauchbutter und und und......

Hier ein Rezept für einen Bärlauchaufstrich: 
Zutaten: 200 gr. Schafskäse, 50 gr. gem. Mandeln, 1-2 Möhren, 1 Handvoll Bärlauch, Pfeffer
Zubereitung: Alles mit dem Pürierstab oder in der Küchenmaschine zerkleinern und cremig rühren evt. etwas Öl zugeben.


Aus einer ca. 10 cm großen Pflanze ist mittlerweile ein ca. 1 qm großes Bärlaucheck geworden.

Kräuterpfarrer Künzle sagt in einem Zitat über den Bärlauch:
"Wohl kein Kraut der Erde  ist so wirksam zum Reinigen.
Ewig kränkelnde Leute sollten Bärlauch verehren wie Gold"

Montag, 13. März 2017

In freudiger Erwartung...

Auch der Winter hat seine schönen Seiten, aber nun ist seine Zeit vorbei und der Frühling  steht in den Startlöchern. Ein paar kalte Nächte können die Natur nicht mehr aufhalten. Alles ist in freudiger Erwartung. Nach dem Grau des Winters kommt nun wieder Farbe. Wer aufmerksam die Natur beobachtet sieht die ersten Anzeichen deutlich.

Der Flieder ist schon startklar.



Die Hortensie will auch zu den ersten gehören und treibt schon aus.



Die Felsenbirne ist nicht mehr aufzuhalten.


Die Trauerweide kann sich auch nicht mehr zurückhalten.



Die Narzisse erfreut uns schon bald mit ihren gelben Blüten.



Nicht mehr lange und überall erfreut uns die Natur mit satten Farben.





Mittwoch, 22. Februar 2017

Schon weit über 80 Jahre alt und immer noch so lecker

Bei uns gehören sie einfach zur Fastnachtszeit : Scherben



Ich habe schon viele Rezepte dafür ausprobiert komme jedoch immer wieder zum gleichen "alten" Rezept zurück.



Das Kochbuch ist von der Schwiegermutter und man sieht ihm an, dass es viel benutzt wurde. Ich denke in dieser Zeit hatte man auch nur ein Kochbuch und im Vergleich zur heutigen Zeit keine 20 Stück (oder noch mehr). Der große Vorteil war sicher, dass man immer gleich das Rezept gefunden hat. Wie oft habe ich schon überlegt in welchem Kochbuch ein bestimmtes Rezept ist, das gerade gebraucht wird. 


Diese Auflage ist aus dem Jahr 1936

 Das Rezept ist so einfach und schmeckt uns am besten. Mehl, Eier, Sauerrahm, Zucker und etwas Salz mehr braucht es nicht für leckere Scherben.



Auf dem Nudelbrett soll der Teig bearbeitet werden, so steht es im Rezept. Dafür hole ich dann auch mein Nudelbrett hervor.



Schön, sind sie geworden. Mal schauen wie lange sie halten.




Etwas Zeit braucht es natürlich schon bis diese Menge Scherben fertig sind, aber ich hatte ja eine gute Hilfe. Danke Marco.

Freitag, 3. Februar 2017

Schwarzwaldtannen

Mir gefallen sie einfach :  Die Holzpolder am Wegrand



Die großen Baumstämme haben, auch wenn sie auf der Erde liegen, immer noch etwas erhabenes. Wenn man bedenkt wie viele Jahre sie gewachsen sind und Wind und Wetter getrotzt haben. Und jetzt wird aus ihnen ein Möbelstück, Holz zum Bauen oder ein schöner Fußboden.



Erinnerungen an die Kindheit werden wach, wenn bei einem Ausflug  eine Rast auf den Stämmen gemacht wurde und wir Kinder dann darauf balanciert haben. 



Genauso wie wir dann  bei einer Wanderung wieder Rast gemacht haben und unsere kinder ihre Balance auf den Stämmen geübt haben.


Wanderung 2005 mit Rast auf einem Holzpolder

Ich mag auch das Geräusch der Motorsäge. Das hat für mich überhaupt nichts störendes.
Das Bäume fällen ist eine anstrengende und gefährliche Arbeit. Ich habe alle Achtung vor den Landwirten, Waldarbeitern oder Forstwirten die diesen Beruf ausüben. 



Freitag, 27. Januar 2017

Eiszeit

In der letzten Zeit hat uns das Wetter nicht gerade  verwöhnt. Tagsüber eisig kalt mit Minustemperaturen nachts  oft im zweistelligen Bereich. Leider hat uns die Sonne auch noch im Stich gelassen. Meistens war es neblig bei uns, während sich in vielen Gegenden die Sonne durchgesetzt hat.
Die Kombination aus Nebel und eisigen Temperaturen hat aber auch schöne Hingucker in der Natur gebildet, wie diese zwei Kirschbäume zeigen.




 Die Heizung funktioniert ohne Störfall. Wir haben ein warmes Haus, manchmal braucht es nicht mehr und man kann sich auch an kleinen Dingen erfreuen. Am Nachmittag eine Tasse Tee oder Kaffee  trinken und liegengebliebene Arbeiten erledigen.



 Der immergrüne Ilex sieht aus wie eingepudert.



Die Gräser am Zaun bilden ein bizarres Gerüst.




Viele vereiste Schönheiten stehen am Wegesrand. Die Blütenstängel vom Sommer sind von Eiskristallen umhüllt.



Wie weiße Striche in der Landschaft präsentiert sich der Ginster.




Aus dem Immergrün hat die Natur ein vereistes, weißes Kunstwerk geschaffen.



Die Zibarten haben uns im Herbst viele Früchte geliefert. Jetzt zeigen sie sich von einer ganz anderen Seite.



 Mit Handschuhen lässt sich nicht gut fotografieren deshalb habe ich sie erst gar nicht mitgenommen.  Die Finger waren nachher eisig kalt, aber dank meiner regelmäßigen Kneippanwendungen haben sie sich gleich wieder erwärmt.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Neues Outfit

Ich bin jetzt seit gut sechs Monaten ein Blogger und  hätte bis vor einem Jahr nie gedacht, dass ich sowas mal mache. Nach einem Vortrag von Sonja, der Jägerstüblewirtin und erfahrene Social Media Frau aus Oberharmersbach, habe ich mich entschlossen das zu probieren. Jetzt nach sechs Monaten macht es mir richtig Spaß kleine Geschichten auf meinem Blog zu schreiben. Nun war mir Sonja behilflich das "Outfit" von meinem Blog neu zu gestalten. Ich finde es ist uns gelungen.
Es ist faszinierend Sonja zuzuschauen, wenn sie am Computer an etwas arbeitet. Oft sind es nur Kleinigkeiten, wenn etwas nicht funktioniert. Aber Sonja sucht so lange bis die Kleinigkeit gefunden ist.
Falls jemand mal Hilfe braucht in Social Media Angelegenheiten ich habe eine gute Adresse:



Sonntag, 15. Januar 2017

Ein kaltes Vergnügen im Neuschnee

Nachdem der Schnee von letzter Woche wieder so gut wie weg war, hat uns heute ein Sonntag wie aus dem Bilderbuch überrascht. Ca. 10 cm Neuschnee sind über Nacht gefallen.
Da jubelt das Herz nicht nur bei den Kindern sondern auch bei allen Anhängern vom Schneelaufen.
Seit nunmehr drei Jahren bin ich Kneipp-Gesundheitstrainer und meine allererste Kneippanwendung in Wörrishofen war das Schneelaufen. Damals  noch sehr gewöhnungsbedürftig ist es mittlerweile für mich  eine herrliche Wohltat.



für alle Zweifler: das sind meine Füße. Das nächste Bild ist mit Kopf

Letzte Woche habe ich bei den Landfrauen in Haslach einen Vortrag über die Kneippschen Wasseranwendungen gehalten. Als Steigerung vom Barfußlaufen und Tautreten ist das Schneelaufen eine weitere Maßnahme zur Stärkung des Immunsystems. Es amüsiert mich immer wieder wie es Erstaunen auslöst, wenn ich davon erzähle.

Als oberstes Gebot für eine Kneipp-Anwendung gilt, dass keine Anwendung am kalten Körperteil durchgeführt wird. Morgens gleich nach dem Aufstehen sind die Füße warm, da ist der beste Zeitpunkt für das Taulaufen oder Schneelaufen. Bitte nur einen kurzen Kaltreiz setzen, das reicht vollkommen, da die Füße in 15 bis 20 Min. wieder erwärmt sein müssen.
Beim Schneetreten reichen am Anfang 2 bis 3 Schritte. Das Wasser danach abstreifen, nicht abtrocknen !!!!, Wollsocken anziehen und eine kurze Fußgymnastik machen zur Wiedererwärmung.
Wenn Schnee liegt, beende ich den Tag auch mit Schneelaufen. Danach mache ich keine Fußgymnastik sondern lege mich gleich zum Schlafen in das Bett. Ein guter Schlaf ist garantiert. 

Sonntag, 8. Januar 2017

Ein Traum in weiß

Nein, wir haben keine Brautkleider angeschaut ........sondern bei einer Wanderung im Schnee entspannt.
Vom Haghof zum Sodhof waren  Reinhold, Teresa und ich bei einer schönen Winterwanderung unterwegs.
Unser Damwild hat uns beim Start auf dem Haghof neugierig beobachtet.




Dann ging es erstmal den Berg hoch. Wie immer wenn Jäger Reinhold dabei ist, sind wir  dann auf Spurensuche im Schnee.
Auf einem  noch unberührten  Flecken Schnee haben wir unsere Spuren hinterlassen.



Reinhold hat uns  Fährten von Fuchs, Wildsau und Hase gezeigt. 









Nach 45 Minuten Wanderzeit waren wir auf dem Sodhof und haben uns erstmal gestärkt.  Teresa musste nicht hungern. Für sie gab es natürlich ein vegetarisches Essen.


lecker war das Essen

Aufgrund des trüben Wetters konnten wir leider keine Aussicht genießen.



Trotz der vielen Schneeattacken von Reinhold (die Spaß gemacht haben) sowohl auf dem Hinweg als auch auf dem Rückweg sind wir dann wieder entspannt zu Hause angekommen.



Teresa hat sich dann noch einen Moment im Schnee erholt bevor wir im warmen Wohnzimmer den Rest vom Sonntag verbracht haben.